[Rezension] Jutta Wilke - Roofer

Inhaltsangabe:
Hoch oben auf den Dächern gehört die Stadt dir! Hier oben bist du absolut frei. Hier oben kannst du alles verlieren. Alice sucht nach Halt in ihrem Leben, sie will mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen. Doch als sie Nik und seine Clique kennenlernt, ist plötzlich alles anders. Denn Nik ist ein Roofer und klettert auf die höchsten Gebäude und Baugerüste der Stadt – gefährlicher Wahnsinn oder genau die Art von wilder Freiheit, die Alice insgeheim fehlt? Alice und ihre beste Freundin tauchen immer tiefer ein in die Welt der Roofer – bis eine Mutprobe alles infrage stellt: Muss man für die Liebe wirklich jede Grenze überschreiten?

Meine Meinung:
Der Roman ist aus unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben. Wir haben zum Einen Alice, die nicht ganz reinpasst. Sie wohnt Zuhause mit ihrer Mutter und dem Stiefvater, den sie nicht ausstehen kann.
Ihre beste Freundin Nasti, die ihr einziger Anlaufpunkt ist, kommt mit einem neuen Freund an, was sie natürlich gar nicht begeistert. Ihr Freund >TrasherUnd dann ist da noch Nikolas, der irgendwie nicht wirklich in die Geschichte reinpasst. Er ist Teil der Roofer-Gruppe und dann irgendwie doch nicht. Nur der Gedichtband den er findet begleitet die Szenen irgendwie im Hintergrund magisch. Das gefiel mir auch wirklich gut, die Gedichte und das Auseinandersetzen mit etwas sozialkritischem, denn Nikolas ist obdachlos und passt für Alice eigentlich gar nicht ins Bild.

Der Rest der Geschichte plätschert etwas sehr vor sich hin. Den die beiden Mädels sind hier und da sehr naiv und es fehlt sehr viel an Hintergrund. Mir hätte auch zusätzlich die Perspektive von Nasti noch gefallen um irgendwie aus dem Gejammer von Alice und dem zwischenzeitlichen Wirrwarr herauszukommen. 

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